Diesen Old-School Dampfer hat ein guter Freund von mir in seinem Urlaub als Aushilfe gefahren. Er gehört einem Betrieb in Sülldorf und muss neben dem Transport auch noch bei der Bodenbearbeitung kräftig ran.
Beiträge von stoffel
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Und noch mehr Osttechnik. Der 303er ist aus 1982 und steht in der Nähe von Stendal. Der E 303 Schwadmäher ist einer von zwei identischen die bei einem Landwirt in Schwaneberg überlebt haben. Noch original beschriftet aber leider mit neumodischem Mähwerk. Gut erkennbar auch der Kosename "Börde Blitz":). Der Ford gehört einer Fahrschule in Haldensleben.
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@ Oliver,
danke, dass freut mich natürlich wenn jemand nach so langer Zeit den Thread von Beginn an durchackert und es nicht bereut.
Heute erst einmal gemischte Bilder aus den vergangenen Monaten. Diese beiden ZT 303 hab ich im Urlaub in Heiligenstadt entdeckt. Sie sind beim LPG Nachfolgebetrieb im Einsatz. Der mit Zwillingen ausschließlich innerbetrieblich zum Silo walzen (leider ohne Typschild), der Andere ist laut Schild ein 81er Baujahr. Beide tragen noch stolz ihre LPG Nummern 39 bzw. 44(nicht wie üblich nur aufgesprüht sondern als Blechtäfelchen). Auch der gepflegte Farmer 312 LSA stand bei einem Kleinbauern in Heilligenstadt.
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Noch etwas zum Thema Scania (auch wenn es nicht ganz so viel Landwirtschaftbezug hat). Zwei Freunde von mir haben sich im April 2017 noch ganz bewusst zwei nagelneue Scania der alten Baureihe gekauft. Zum einen wegen der Ausgereiftheit und weil die aktuelle Baureihe pauschal einfach mal 10000,- Euro teurer ist. Der Verkäufer und die Jungs am Band in Södertälje haben herzhaft gelacht über die beiden Old School Freaks, die sich im Jahr 2017 noch freiwillig ein Schaltgetriebe bestellen und dafür sogar einen Aufpreis in Kauf nehmen. Die Bilder sind vom 15. April als die beiden Laster greade vom Lackierer zurück kamen. Freiwillig hätten die beiden ihren 4er und ihr altes R Modell noch lange nicht ausgemustert. Aber in Holland dürfen seit diesem Jahr Fahrzeuge die älter als 7 Jahre sind nicht mehr in die großen Häfen (Rotterdam usw.). Wenn man im Containertrucking seine Brötchen verdient hat man also keine Wahl. Soviel zum Thema Nachhaltigkeit :(.
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@ Tobias,
den Scania kann man nur bedingt mit dem Volvo oder den DAF vergleichen. Da die Firma wo er läuft damit ausschließlich eigene Produkte fährt, hat er in knapp zwei Jahren gerade 60 000 km gelaufen und ist als "Vernunftversion" konfiguriert, also mit "kleiner" G Kabine, viel Plastik innen und ohne Retarder. Kühlschrank und Tempomat sind vorhanden. In meinen Augen fährt er sich super handlich, die Sitzposition passt mir besser als im DAF und die 410 PS ziehen richtig gut. Was ich schlecht finde ist das Kupplungspedal, welches man zum Anhalten / Anfahren treten muss. Wenn man sehr langsam an eine Kreuzung oder Einmündung heran rollt nimmt das Getriebe manchmal den Gang ganz raus, obwohl man im zweiten Gang um die Kurve ziehen wollte. Ich erkenne den Sinn des Kupplungspedals nicht, da ich es in DAF und Volvo noch nie vermisst habe. Und einen Retarder hätte ich persönlich wohl auch geordert. Alles in allem ist er für die Zwecke für die er gekauft wurde ein super Auto.
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@ Christian
der Häcksler wird nicht mehr genutzt.
@ Tobias
also in meinen Augen sind die Euro 6 XF grundsolide Fahrzeuge. Besonders gefällt mir der Tempomat, der bergab und im Zusammenwirken mit dem Abstandsradar die Bremssysteme aktiviert. Auch die Eco Echtzeitbewertung mit Fahrtipps ist nicht verkehrt. Ein Problem bei den alten 105 ern ist regelmäßig das Kühlsystem, wenn im Sommer oft auf Stoppelfeldern gefahren wird. Der Lüfter saugt dann Stroh und Staub regelrecht von unten an. Ob es dafür zwischenzeitlich eine Lösung gibt muss sich erst noch zeigen. Die große Hütte braucht es meiner Meinung nicht unbedingt. Sie wurde auch nur wegen des Wiederverkaufswertes geordert. Das Getriebe schaltet nicht ganz so weich wie im Volvo des Disponennten , aber auch das ist Jammern auf hohem Niveau. Was mir nicht gefällt ist die Form der Scheinwerfer, aber das ist Geschmackssache.
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Zum Schluss noch einige Impressionen vom Firmenhof. Dort ist übrigens am 10.06.2017, ab 10:30 Uhr Tag des offenen Hofes.
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Da es in dieser Genossenschaft keine gewerbliche Güterkraftverkehrslizens gibt, ging es ohne Rückladung leer zurück zum Firmenhof. Dort wurde in guter Gesellschaft, neben den beiden gecharterten Speditionszügen eingeparkt.
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Da Qualität und Frische bei Spinat tatsächlich ein absolutes Muss sind (nicht nur in der Werbung), kam es auch schon vor, dass die Annahme verweigert wurde und ein ganzer Zug den gleichen Weg zurück in eine BGA ging. Aber heute passte alles, das Personal war freundlich und hilfsbereit. Ich hatte auch keine anderen Züge im Nacken und konnte den Schubboden in Ruhe entleeren. Der Scania trägt inzwischen auch stolz das Firmenlogo auf der Stirn ;).
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Heute stand dann wieder mal ein "Seitensprung" auf dem Programm. Andere Firma, anderes Fabrikat, anderer Aufliegertyp. Den Scania kennt ihr ja schon von Seite 88 / 89. Die Genossenschaft hatte heute ein Betriebsvergügen geplant. Gleichzeitig benötigte ein Kunde jedoch mehrere Züge frischen Spinat. Also haben zwei Ploeger über Nacht den Zug befüllt und ich bin halb vier in Richtung Cloppenburg gestartet. Es war für mich die Premiere auf einem Schubboden, aber nach einer guten Einweisung lief alles glatt. Ein bischen Gewöhnung braucht es, weil der Trailer vorn und hinten stärker ausschwenkt als die kurzen Kipper.
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Auf dem Gelände fanden sich überall Erinnerungen an einen vergangenen Brandanschlag. Die Schlepper waren mal ein 180-90 und ein JD 3040 . Es wurden damals alle Schlepper des Betriebes angezündet, aber bis auf diese beiden konnten alle wieder repariert werden.
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Der Landwirt such übrigens für die Ernte 2017 noch dringend einen Erntehelfer der bereit ist länger als acht Stunden täglich zu arbeiten, sich an der älteren Technik nicht stört und diese pfleglich behandelt. Wer ernsthaft !!! Zeit und Interesse hat kann mir gerne eine PN schreiben. Arbeiten mit einem Quadtrac wäre ebenfalls möglich :D.
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Die Liebe zu alter Technik war bei diesem Landwirt grenzüberschreitend. Und so fanden sich u.A. auch drei L 60 und einer der letzten T 174 (schon mit Ölkuhlung) auf dem Betrieb.
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Diese zwei Stunden benötigte ich dann aber auch, um mir mit Erlaunbis des Betriebsleiters (nochmals vielen Dank !!!!) alle Schätze des Hofes anzusehen. Allein der MF vor dem Gebläse ist ja hier in Deutschland schon ´ne Rarität. Der Besitzer nannte ihn liebevoll "Russe mit Schlips" ;). Dazu kamen zwei Schlüter , diverse Holder und IHC Oldtimer sowie zwei traumhafte Johnnys (der 4755 ist in Warheit ein 4955). Der Besitzer wunderte sich über mein Interesse. Seiner Erfahrung nach wollen die jungen Leute heute nur noch Vario fahren. Mit diesem Argument hat ihm auch ein LU den letzten Angestellten abgeworben. Er entschuldigte sich sogar, dass der Euro Trac des Betriebes zu dieser Zeit in der Werkstatt war und bot an, die 13 Kilometer mit mir im PKW zu fahren. Dies war mir aber dann doch zu viel verlangt für ein Foto.
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Der Betrieb im den es die Rückladung gab war dann der absolute Hammer . Erst war ich etwas erschrocken als ich die Verladeeinrichtung sah. Eine Art Staubsauger der in ein zapfwellenbetriebenes Gebläse mündete. Da dieses auch nicht ganz einwandfrei lief, bereitete mich der (super freundliche) Landwirt auf eine Ladezeit von ca. 2 Stunden vor :o.
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Diese Konstruktion hier rührt aus der letzten GMP Zertifizierungskontrolle :o. Hier bemängelten die Prüfer die frei liegenden Besen an den Aufliegerstirnwänden. Hier könnten Vögel drauf sch....ßen und die Mulde beim Abfegen mit Vogelkot verunreinigt werden. Dieser könnte dann mit der folgenden Ladung in Berührung kommen. Also kam die Auflage, die Besen besser zu schützen. Schließlich scheißen Vögel in der freien Natur auch nicht ungefragt über einem Getreidefeld .
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Am vergangenen Samstag konnte ich zum ersten Mal eine Runde mit einer der neuen Zugmaschinen drehen. Für die nationalen Touren braucht man die große Hütte sicher nicht unbedingt, aber die verbaute Musikanlage ist einfach fantastisch . Bis auf das neue Fahrzeug schien es eine bereits bekannte Tour zu werden. Samstag früh mit Steinen ins Dämmstoffwerk nach St. Egidien und mit Getreide von irgendwo in der Nähe dann zurück.
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Hi Toto, schön zu sehen, dass Du das Sammeln nicht gänzlich aufgibst . Gab es bestimmte Kriterien nach denen Du die Verkleinerung vollzogen hast ?
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Zum Schluss noch dieses Goldstück hier, verlassen bei einem Händler der Umgebung. Nach Angaben des Händlers hat der Besitzer seinen Betrieb hier aufgegeben, ist unbekannt verzogen und hat den 615er zurück gelassen.
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Schlagkräftige Vorbereitung zur Rübenaussaat (inklusive Substratresteausbringung) auf einem Schlag direkt hinter dem Krankenhaus Magdeburg / Olvenstedt, 3/2017.