Beiträge von Heuma

    Zitat von Fendt_Freddy;160165

    Den Siku Sammler habe ich auch.
    Hab ja schon drauf gehofft, dass bald der zweite raus kommt, aber das wird wohl nix.:(

    Ich wäre schon mit einer überarbeiteten Version der ersten Ausgabe zufrieden. Leider ist die ja reichlich lückenhaft und auch ziemlich unübersichtlich verfaßt.

    Ein Plus sind dagegen die farbigen Abbildungen sowie die Tatsache, daß sich überhaupt mal jemand an so ein längst überfälliges Werk herangewagt hat.

    Zitat von stoffel;151586

    Das Gerät war eine Spatenrollegge mit 6 m Arbeitbreite wenn ich mich richtig erinnere ! Hersteller war eine kleine Stahl- und Maschinenbaufirma aus Norddeutschland, den Namen weiß ich nicht mehr.

    Wahrscheinlich die Firma Gustav Baarck aus Söhren/Krs. Segeberg, auch "Sampo-Gustav" genannt.

    In der Gegend hat damals fast jeder Bauer eine 3 bzw. 4 m Sampo- oder Hankmo-Spatenrollegge von Fa. Baarck gehabt. Die "GBS"-Eigenbauten mit größerer Arbeitsbreite waren mehr was für Großbetriebe.

    Zitat

    Mann musste mindestens 12 km/h fahren um ein gutes Arbeitergebnis zu bekommen. Zur tiefen Bearbeitung war das Gerät konstruktionsbedingt nicht gedacht. Aber man konnte ordentlich Fläche machen. [...] Ende der 90er war dann auch diese Egge am Ende. Die Lager waren ziemlich anfällig und deren Wechsel bzw. der Wechsel der einzelnen Spatenzinken war ein riesengroßer Aufwand. Ein Nachteil der von Anfang an bestand war die große Anzahl an Schmiernippeln.

    Die Rollegge ist optimal beim zweiten Stoppelbearbeitungsgang Getreide, Stoppelsturz vom Raps bzw. vor dem Pflügen. Am besten mit angehängter Cambridge-Walze. Danach ist der Acker eben wie ein Tisch.

    Die Lager der Spatenrollegge müssen mind. alle 3 Arbeitsstunden geschmiert werden, damit sie einigermaßen halten. Durch das Drehen nah an der Bodenoberfläche bzw. in der Erde ist deren Beanspruchung relativ hoch.

    Über 40 EUR für den Deutz DX 4.70? - Nur wegen des KHD-Aufklebers soviel dafür hinzublättern, das wär's mir nicht wert. Hab das gleiche Modell (ohne Jubi-Aufkleber, aber ebenfalls neu und OVP) gerade für die Hälfte gekauft.

    Zum Wühlmaus Kartoffelroder: Was unterscheidet das Modell denn von dem normalen Siku-Modell? Ich kann da nichts besonderes dran feststellen.

    Zitat von Fendt-Farmer-Fan;154769

    Vlt. kann mir ja auch mal eienr den Ungefähren wert meienr 4 gama/hauser/elastolin oder wie auch immer Modelle geben

    Der Fahr-Mähdrescher ist ca. 150 - 200 € wert. - Deine 60 €, die Du dafür bezahlt hast, waren also ein Schnäppchen.

    Deutz ~ 80 €

    Maisdrille ~ 20 €

    Miststreuer ~ 10 €

    Zitat von ole;154165

    WAS habe ich denn hier wieder für einen mist gebaut?

    Hm, vielleicht hättest Du statt Fimo lieber geeigneteres Baumaterial nehmen sollen.

    Und ein real existierendes Vorbild fürs Modell wäre sicher auch hilfreich gewesen.;)

    Also ich brauche diese ganzen Sonder-, Kommunal- und Limited-Modelle auch nicht. Aber was soll's? Als einzelner Sammler kann man dagegen eh nichts machen.

    Ich sehe das Problem dann auch eher bei jenen Sammlerkollegen, die sich anscheinend künstlich dadurch stressen, zu meinen, jede Neuerscheinung kaufen zu müssen, nur um diese zu haben unabhängig davon, ob das Modell einem gefällt oder nicht und die nun einfach nicht mehr gegen die Modellflut ankommen.

    Zugegeben, es ist bei so vielen schönen neuen Exemplaren schon schwer genug für einen Durchschnittsverdiener, überhaupt "nur" das Material zu kaufen, an dem man einfach nicht dran vorbeigehen kann und das man unbedingt haben muß. Aber jede Farbvariante und jede Sonderedition von allen Treckern zu haben, das geht einfach nicht mehr, wenn man nicht gerade im Lotto gewonnen, viel geerbt oder reich geheiratet hat. - Ich hab' leider nix von alledem.

    Verzeihung, wenn ich nochmal nachhake. Aber das Thema finde ich ziemlich wichtig, daher noch eine Anmerkung dazu:

    Ist diese Total-Dunkelhaltung von Modellen nicht doch etwas übertrieben? Ich meine, wenn man sich so z.B. die alten Siku-Farmer-Maschinen anguckt, die haben ja oft schon 20-25 Jahre auf dem Buckel und sehen dafür noch recht anständig aus größtenteils. Und ich glaube kaum, daß die ihre Jahre alle in der Dusterkammer verbracht haben. Also irgendwie scheint es da entweder große Qualitätsunterschiede zu geben bei den Herstellern oder das normale Tageslicht (keine pralle Sonne) schadet den Sachen nicht ganz so sehr wie vermutet. - Was meint ihr?

    Zitat von Mailoh;152183

    Mit der Zeit schafft es auch die indirekte Sonne, es dauert natürlich wesentlich länger. Bei direkter Sonne kannst Du schon nach einem Sommer Farbveränderungen und sprödes Plastik erkennen.



    Das heißt ja, daß man die Modelle dann praktisch nur in einem dunklen Raum oder im Keller aufbewahren sollte...

    Gibt es denn kein Vitrinenglas, das die schädlichen UV-Strahlen des Sonnenlichts herausfiltern kann?

    Zitat von Mailoh;152095

    Passe nur mit dem Sonnenlicht auf. Wenn Du nicht aufpasst, hat sich der Wert Deiner Sammlung in 5 Jahren halbiert.



    Wann bleichen die Verpackungen/Modelle eigentlich aus? - Nur wenn sie direkter Sonnenstrahlung ausgesetzt sind oder reicht da schon normales Tageslicht bzw. indirekte Sonne?

    Meine ersten Modelle waren ein Ford Hinterradschlepper ohne Kabine, eine blaue Scheibenegge, ein blauer Anhänger und ein blauer Pflug von Ertl Toys im Maßstab 1:16. Habe ich damals mit ca. 4 oder 5 Jahren zu Weihnachten bekommen. Mein Bruder bekam rote Maschinen (IHC-Schlepper, Drille, Kornanhänger, etc.), ebenfalls von Ertl. Somit hatten wir auf Anhieb einen ordentlichen Maschinenpark zusammen.

    Die Siku-Farmerserie gab es seinerzeit noch nicht. Und für die "Britains-Maschinen" waren mein Bruder und ich noch zu klein. Außerdem hätten die es sicher nicht lange gemacht, soviel wie wir mit den Sachen gespielt haben.

    Die "Eisen-Sachen" von Ertl dagegen waren wirklich absolut unkaputtbar.