Und weil es so schön ist, das ganze Gespann nochmal mit Zugmaschine von Barbie ... ein Massey-Ferguson 8120, der seit seiner Erstzulassung 1996 wahrscheinlich nie im Schatten gestanden hat. Wieder der Torftrichter, nur aus einer etwas anderen Perspektive. Beim Traktorenfoto ist auch der simple Aufbau der Seiten erkennbar - ein bisschen Blech auf einem Stahlrahmen.
Beiträge von Bernd B.
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Weiter geht es mit grossen Gespannen aus dem Torfmoor - hier zieht dann ein Fiatagri 140-90 Turbo mit Ballonreifen. Alt, aber rüstig.
Das angehängte Gerät ist eine Art "Torfschieber", damit wird die aufgelockerte oberste Torfschicht wie in einem horizontalen Trichter zusammengefahren (im Prinzip ein "negativer Schneepflug" mit einem Loch in der Spitze) und dann als langgestreckter Hügel zurückgelassen (sieht ein wenig aus wie ein einsames Spargelbeet im Nichts). Danach kommt dann der http://agrarmodellbau.de/showthread.php…1#post205509%22">John Deere aus einem Posting weiter vorne, sammelt das "Spargelbeet" auf und transportiert es mit Förderband in eine Eisenbahnlore.
Der "Kran" mit Takelage hat im täglichen Betrieb nur eine Aufgabe - die seitlichen Räumbleche bei der Fahrt zum Einsatzort anzuheben.
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Zitat von Toto;205512
Was denn das für ne Bezeichnung??
Die falsche ... in der Eile habe ich die interne Fahrzeugnummer (im Bild unten rechts, direkt unter dem JD-Schriftzug) mit der Typenbezeichung (links) verwechselt. Sonnenstich, eindeutig ... -
Wieder etwas im Torfmoor herumgefahren ... und dabei dieses Gespann entdeckt: Ein John Deere 6830 der Bord na Mona mit einem mobilen Förderanhänger, der seitlich mit seinem Förderband (zur Befüllung der Bahnloren) recht heftig ausragt.
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Auch eine nahezu perfekte Renovierung - ein David Brown Cropmaster aus den 1940ern, mit passendem Anhänsel. Statt dem Blechsitz erhielt dieser Oldie aber irgendwann eine gepolsterte Sitzbank, wie es scheint.
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Zufallsbegegnung auf einem Oldtimer-Treffen - ein Ford 5610 von 1990, so sauber wie frisch aus dem Verkaufsraum:
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Na gut, wenn der kleine Knuddel nicht zusagt ... dann eben Kontrastprogramm in Gelb: JCB Fastrac 3220 von 2004, werden gerne in der Bauwirtschaft, aber auch bei Lohnunternehmen als Allzweck-Arbeitstiere eingesetzt.
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Ich mag diese kleinen Dreiräder ... ein Newman Leichttraktor:
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Mehr Alteisen .... ... ein Nuffield 10.60 ...
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Deutsche Hausmannskost zur Abwechslung - ein Deutz 612 in hervorragendem Zustand auf einer Oldtimer-Veranstaltung in Trim:
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So, mit besten Wünschen für pfrohe Pfingsten ... ein Massey-Ferguson 135, Baujahr 1979, in einem kleinen irischen Fischereihafen im sonnigen Südosten. Das merkwürdige Anbauteil ist eine Lenzpumpe, wenn ich mich richtig erinnere.
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Gell? Noch so ein "Kleiner" mit Zwillingsreifen, auch im Torfmoor, aber in Blau - ein Ford 4610:
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Besen, Besen, sei's gewesen ... wieder etwas ganz Normales, ein Massey-Ferguson 362 von 1997 im Torfabbau:
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Umbautipp - man nehme einen Britains-Tractor und einen kleinen Schrubber ... gestern im Vorbeifahren (deswegen die miese Qualität) geknipst, ein Hofbesen der XXXL-Klasse.
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In Irland gibt es reichlich Torf - noch, denn der Abbau ist zu intensiv vorgenommen worden und nach und nach wird das "braune Gold" knapp. Lange Zeit galt Torf als "erneuerbare Energie", was aber recht relativ ist. Der Zeitrahmen, den ein Torfmoor zur Regeneration braucht, ist in Jahrhunderten zu messen, teilweise in Jahrtausenden. Da beisst die Maus keinen Faden ab.
Aber ich will hier gar nicht gross die Umweltprobleme aufzählen, sondern das aktive (und wie ich finde recht attraktive) Recycling zeigen. Das auf dem Eisenbahnnetz der http://bordnamona.ie/%22">Bord na Mona betrieben wird. Denn was auf der Meterspur durch das Torfmoor fährt, ist oft auf den ersten Blick eine Lokomotive ... und auf den zweiten Blick ein Traktor.
Als das Geld knapp wurde und neue Lokomotiven immer teurer, kam man bei Bord na Mona auf eine naheliegende, wenn auch etwas unegwöhnliche, Idee: Man hatte reichlich Traktoren, die an sich das Ende der Lebenszeit erreicht hatten. Und auch reichlich Lokomotiven und Waggons im selben Zustand. Warum also nicht die besten Teile wiederverwerten? Und so entstanden die skurrilen Traktoren-Loks:
Die Konstruktion ist genial einfach - auf ein Fahrgestell wurde der Traktor ohne Vorderachse gesetzt (eine Lenkung braucht eine Lok ja nicht), die Hinterachse blieb bestehen und trieb über eine Kette (die im Bild oben etwas durchhängt) die Schienenräder an. Aus Blech einige Schutzabdeckungen, aus Resten eine Kabine und fertig ist die neue Lok. Dann noch in Firmenfarben lackiert und los gehts.
Ein Nachteil und ein Denkfehler sind offensichtlich. Zum einen ist das neue Gefährt höher als die konventionellen Loks, allein durch die Fahrerkabine. Zum andern hat man zwar eine flotte Fahrerkabine spendiert, aber den Auspuff nicht verlängert ... der Fahrer wurde Diesel-geräuchert. Im Betrieb war nämlich die Kabinentür meist offen, die Klimaanlage des kleinen Mannes.
Hier noch eine weitere Variante aus mehreren Perspektiven, beides waren wohl Ferguson-Traktoren:
Offensichtlich hat man gelernt - die Lok ist insgesamt niedriger und auch der Auspuff erscheint so brauchbar. Gut zu sehen ist auch noch die Hinterachse. Im "Cockpit" fand sich dann übrigens eine Art Drehsitz (die Lok soll in beide Richtungen fahren) mit neuen "Bedienelementen", alles recht rustikal, aber wirksam.
Im Hintergrund sind ja schon einige Anhänger zu sehen, dies sind alles "Sonderfahrzeuge" (Standard ist der Torfwaggon), teileise zweiachsig, teilweise auf Drehgestellen. Einer fällt dabei besonders auf, er ist Bestandteil eines Arbeitszuges:
Hier wurde ein Massey-Ferguson nicht zu einer selbstfahrenden Einheit umgebaut, sondern dient als Generator. Die Hinterachse wurde beibehalten und kann mit einem Riemen weitere Geräte antreiben. Theoretisch jedenfalls, in der Praxis habe ich das noch nicht gesehen. Was ich besonders mag ... das Lenkrad ist noch da!
Und nun kommt die "Königsklasse" ... die Reparaturlok für die Werkstattleute, wenn man mal auf's Moor hinausmuss:
Andere haben einen Ford Transit (oder, wie im Hintergrund, einen konventionellen Traktor) und mühen sich ab, diese Reparaturtrupp kann echte Individualität vorweisen. Und alles wichtige Werkzeug ist dabei, inklusive Schraubstock an der Front und Schweisseinrichtung am Heck. Mein absoluter Moor-Liebling!
Übrigens sind die Fotos noch gar nicht so alt - sie entstanden 2004 an einer der Werkstätten der Bord na Mona. Irgendwie hatte niemand gross etwas dagegen, dass ich auf dem Betriebsgelände herumspazierte, es war ja auch Wochenende.
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Zitat von jaydee62;202794
Hallo Bernd, gibt es auch was in Grün-Gelb (alt und neu) auf der "Grünen Insel"?
Oh Deere, nun weint man schon ... erstaunlicherweise gibt es in meinem "Archiv" gar nicht so viele John Deere, wie ich gedacht hätte. Auf die Schnelle habe ich sogar nur einen Oldie ausgraben können, von der nächsten Generation in Beschlag genommen - ein 1120, frisch restauriert:
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Nachschub (und nicht in Rot) ... ein Ford 6640 von 1999 mit Viehanhänger, aufgenommen bei der Viehauktion in Ballyjamesduff. Farblich sehr schön abgestimmt.
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Schnappschuss von Gestern - Nummer Zwei:
Auch der Mann vom Lande hat mal Hunger - dieser Massey-Ferguson 6490 verlässt gerade den modernen Futtertrog für Eilige. Zum Glück hatte er nicht den Drive-Thru genommen, das hätte wohl nicht nur wegen der Höhe Ärger gegeben. Mit dem Gülleanhänger an den Tresen ist nicht so prickend. Also bei der Tankstelle geparkt. Dabei hat die wirklich besseres Essen ...
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Schnappschuss von Gestern - Nummer Eins:
Ein Massey-Ferguson mit Schuttmulde in der Nachbarschaft, lieferte ein wenig Füllmaterial für einen Garten an. Ein typisches Gespann im ländlichen Bereich, in Stadtnähe finden solche Transporte eher in grösseren Dimensionen statt.
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Ja, neuere Sachen gibt es auch, aber irgendwie bin ich bislang immer bei den älteren Semestern gelandet. Dazu kommt, dass in unserer Gegend vor allem Viehwirtschaft herrscht, also nicht unbedingt grosse Maschinenparks herumstehen. Aber ... ich gelobe Besserung.
Hier schon mal ein "Youngster", ein Massey-Ferguson 6465, Baujahr 2004, wieder mit Viehanhänger an der Auktionshalle.