Danke euch allen drink2
Zu besichtigen ist das Teil erst wenn es fertig ist, so in 2-3 Jahren;)
Danke euch allen drink2
Zu besichtigen ist das Teil erst wenn es fertig ist, so in 2-3 Jahren;)
Hubwerksregelung, Anhängerkupplung
Hallo Miteinander,
zunächst baute ich mir die Halterung für die Anhängerkupplung von ScaleART. Die Kupplung, die ich mir in Friedrichshafen gegönnt hatte, musste eine kleine Anpassung über sich ergehen lassen.
Kupplung vorher:
Kupplung nach Änderung:
Bau der Halterung:
Fertig verlötet und aus Stabilitätsgründen zusätzlich seitlich verstiftet:
Kupplung am Halter befestigt:
Dann plante und baute ich das Imitat der automatischen Hubwerksregelung. Die Details konnte ich auf den Bildern leider nur teilweise erkennen und ich improvisierte bei einigen Teilen. Also bitte nicht zu genau nehmen.
Die großen Hebel an denen die untere Lenker befestigt werden entstanden:
Verlötet:
Mit den ersten Kleinteilen für die Regelungsansteuerung.
Kleinteile der Hydraulikregelung entstehen, sie sind teilweise bereits verlötet.
Das Regelteil fertig montiert.
Es entstanden die Befestigungsbolzen der unteren Lenker aus M3- Schrauben und Messingdraht.
Die Welle der Drehlagerung der Hebel der automatischen Hubwerksregelung ist eine durchgehende Silberstahlwelle. Sie stabilisiert das mit M1,6- Schrauben verschraubte Heck an den Seitenteilen zusätzlich. Die angedeuteten Lagerungen in den Seitenteilen sind Beilagscheiben mit eingeklebten Sechskantschrauben.
Die Träger der Kabinendrehlagerung bekamen Abstandhalter angeklebt über die die Träger wie beim Original zusätzlich mit dem Heckblock verschraubt werden.
Es folgte die Hochzeit des Hecks mit den Rahmenseitenteilen.
Und so sieht es zurzeit aus.
Details der automatischen Hubwerksregelung:
Der Bau des Hecks war ein hartes Stück Arbeit. Die Detailfülle auf engstem Raum war eine extreme Herausforderung und der Bau hat mir trotz einigen Rückschlägen eine wahnsinnige Freude bereitet. Aus dem dabei entstandenen Müll hätte ich glatt 2-3 weitere Heck mit Details versehen können.
Weiter geht’s mit Planung und Bau des Antriebs und der Kotflügel.
Danke euch drink2
michael
Das sind Kopien von einem 1:8-Plan der Seitenansicht des Profi-Tracs. Den Plan habe ich von einem Forumskollegen.
Die höhenverstellbaren Unterlenker
Hallo Miteinander,
mit Planung und Bau der Unterlenker ging es weiter. Sie entstanden aus 1mm starkem U- und H-Profil, das ich jeweils auf ca. 0,5 mm herunter feilte. Beim H-Profil entfernte ich abschließend den Steg.
Die Teile der Grundkörper entstanden. Das Dreieck an dem die Stange vom Hebel angreift verzahnte ich um eine möglichst große Stabilität zu erhalten.
Fertig verlötet, verschliffen und auf Maß gefeilt.
Dann baute ich die Verschlussmechanik der Längenverstellung.
Den Draht bog ich um und verklebte das Ende in einer eingesägten Kerbe im Stahlzylinder.
Aus Stabilitätsgründen ließ ich den 1,2mm-Draht durch die ovalen Zugösen reichen und verlötet ihn dann. Den Steg werde ich versuchen soweit wie möglich mit Farbe zu „tarnen“.
Weiter ging’s mit den eigentlichen Befestigungsteilen der Unterlenker. Ich feilte Messingrechteckprofil passend zu, bohrte schräge 3mm-Bohrungen und klebte auf 3mm Durchmesser abgedrehte Kugelköpfe mit hoch festem Lagerkleber ein.
Ich feilte die Teile zurecht und bohrte Querbohrungen mit 1,6mm-Gewinde um die eingeklebten Kugelköpfe zusätzlich zu sichern. Eine kleine Senkbohrung lässt die Köpfe der Schrauben ein Stück im Material verschwinden.
Die Schrauben verklebte ich ebenfalls mit dem hochfesten Lagerkleber und verspachtelte alles mit Kaltmetall. Die hinteren Teile erhielten jeweils zwei Nuten für die Verstellung. Außerdem verklebte und verchraubte ich die Teile für die Heckbefestigung.
Weiter ging es mit den verstellbaren Gestängen (keine Ahnung wie das Zeug heißt) zu den Unterlenkern. Die Zahnräder sind Überreste eines alten 1:35-Panzergetriebes.
Zuerst bohrte ich Rundmessingabschnitte auf 2,5 mm auf, schnitt M3-Gewinde in ein Ende und bohrt das andere Ende bis zum Gewinde auf 3mm auf. Zwei Vierkantmessingstücke bohrte ich auf den Außendurchmesser des vorgenannten Rund-Messings auf. Die Teile steckte ich zusammen und lötete alles, mitsamt mit den Platten für die Befestigung an den Unterlenkern, zusammen. Anschließend feilte ich die Teile in Form und setzte die Bohrungen.
Als nächstes entstanden die Getriebegehäuse mit den Wellenführungen und Befestigungspunkten.
Nebenbei entstanden die kardanischen Übergangsstücke zwischen dem Hebel des Heckkrafthebers und der Mechanik der Längenverstellung. Die Bolzen drehte ich aus Silberstahl.
Dann baute ich die klappbaren Handkurbeln. Sie sind zwar funktionsfähig aber zu instabil. Deshalb wird noch eine stramm aufgepresste Modellbaumutter unterhalb des Getriebegehäuses auf die Welle geklebt, dort wo beim Original eine Lagerschale sitzt. Somit kann ich die Einstellung mit einem Innensechskantschlüssel vornehmen.
Auf dem Bild noch im Rohbau.
Die Zahnräder verlötete ich mit den Wellen. Auf der Drehbank passte ich die Zahnräder und Wellen an. Die Getriebegehäuse feilte ich knapp in Form und setzte Gewindebohrungen. Ein Bild mit den meisten Teilen.
Endlich konnte der Zusammenbau beginnen
Ein Getriebe von innen mit ausgeklappter Kurbel.
Die fertigen Getriebe. Sie waren enorm Arbeitsintensiv und ich produzierte einiges an Abfall. Umso mehr freue ich mich jetzt über das Ergebnis.
Weiter ging es mit der Verbindung zwischen den Unterlenkerenden die offensichtlich das schwingen bei Leerfahrt dämpfen soll.
Eine Übersicht aller Teile:
Nach wochenlangen Fummelarbeiten: Endlich ging’s an den Zusammenbau. Die Unterlenker hängen seitlich am Heck noch in der Luft, weil die Lagerung an den Hebeln der automatischen Hubwerksregelung erfolgt, die ich als nächstes plane und baue.
Das war’s wieder mal. Als nächstes plane und baue ich ein Imitat der automatischen Hubwerksregelung und, als abschließende Arbeit am Heck, spendiere ich dem Schlüter etwas ganz Leckeres, das ich mir in Friedrichshafen gegönnt habe. Die Auflösung gibt’s beim letzten Update vom Heck.
Danke Fabian drink2
Fräse habe ich keine. Meine Werkstattausstattung beseht im wesentlichen aus einer alten kleinen Drehbank, einer guten Ständerbohrmaschine und einem Hand-Feinbohrschleifer, alles von Proxxon. Ansonsten gibt's eine große Eisensäge für's grobe, PUK- und Laubsägen mit unterschiedlichen Sägeblättern ausgestattet und vielen Feilen sämtlicher Formen und Größen.
..und Danke für die Urlaubswünsche, nur ist der leider schon vorbei;)
Danke Tobi, drink2
so, jetzt nach dem Urlaub geht's mit dem Bau der restliche Details am Heck weiter, und da gibt's noch einiges zum nach bauen.
Danke euch drink2
Zitat von schlütersepp;347970...Aber ein wenig klugscheißen muss ich dann doch... Mir ist nämlich kein Profi Trac 3000 TVL bekannt, der eine Zapfwelle hat https://www.agrarmodellbau.de/images/smilies/heilig%20smilie.gif">
Seppi, mir auch nicht, ich habe bisher nur Bilder von PT 2500 und PT 3500 mit Zapfwelle gesehen. Hat's aber deswegen keinen gegeben oder hat deswegen kein Besitzer eine nachrüsten lassen?
Egal, ich habe einfach eine nachgerüstet, dann sieht das nicht so nackig am Heck unterherum aus.;)
Das Heck, Teil 3, weitere Details
Hallo Miteinander,
zuerst baute ich ein Teil, das mir gar nicht von der Hand gehen wollte, die Lagerung der Zapfwelle.
Entweder saßen die Bohrungen nicht sauber rund oder Bohrer brachen ab oder ich passte nicht auf und die Bohrungen der vier Bohrebenen lagen nicht symmetrisch zueinander. Die 4. Version war’s dann.
Die 3. und die letzte 4.Version (rechts) nebeneinander:
Die untere Platte mit der Führung des Zugpendels entstand.
Aus einer Halbwelle von Tamiya baute ich einen leicht überdimensionierten Zapfwellenstummel. Mit dem Übermaß von 1mm kann ich leben.
Der Ventilblock entsteht.
Vier 3mm dicke Alu-Platten wurden zusammengeschraubt und in Form gesägt/gefeilt. Die Bohrung dient gleichzeitig der Befestigung am Heck.
Die Teile wurden weiter bearbeitet…
…und die diversen Einzelteile hergestellt.
Die M1,6-Muttern der Hydraulikabgänge bohrte ich auf 2mm auf damit das realer wirkt.
Offensichtlich kann der Ventilblock in der Kabine und vom Heck aus bedient werden, denn auf Bildern sieht es so aus als gäbe es eine mechanische Verbindung der Hebel über Gestänge. Diese habe ich nur angedeutet, die Enden werden nach dem Lackieren in einem Schutzrohr verschwinden.
Zwischendurch entstanden weitere diverse Kleinteile.
Das Anschlussterminal für die Hydraulikanschlüsse:
Die Riegel für die Wegbegrenzung des Zugpendels:
Und last but not least fertigte ich ein Stück Hydraulikleitung mit Verteiler und Hebel.
Ich befestigte alle Teile am Heck:
Und so sieht das Heck derzeit aus:
So, das war’s erst mal, nächste Woche geht’s in den wohlverdienten Urlaub.
Frühestens im Spätherbst geht‘s dann wohl weiter mit den Details am Heck. Überhaupt, das Heck des Schlüters ist ein wahres Eldorado für Detailfetischisten.
Danke Fabian, freut mich wenn Dir meine Fummelarbeiten auch gefallen drink2
Danke euch für die positiven Kommentare drink2
Sollte jemanden etwas auffallen, was nicht passt, dann bitte ansprechen und bitte auch nicht mit Kritik zurückhalten.
Ich halte mich trotz umfangreicher Recherchen zum Thema Schlüter/ Schlüter PT 3000TVL nicht für einen Schlüter-Experten.
Das Heck, Teil 2, Details
Hallo Zusammen,
Grundlage ist ein detaillierter selbst gezeichneter Plan aus diversen mehr oder weniger schräg von hinten aufgenommenen Fotos aus dem Web. Durch meinen Plan von der Seitenansicht hatte ich wenigstens exakte Höhen-und Längenmaße. Ich zeichnete so lange daran herum, bis der Plan zu den Bildern passte. Das heißt, ich hielt den Plan immer wieder möglichst genau so schräg wie die Bilder entstanden sind, bis es einigermaßen überein stimmte.
Zuerst baute ich die aufgeschweißten Träger aus Alu mit den entsprechend gesetzten 1,3mm-Bohrungen.
Die Träger nutzte ich als Bohrschablone indem ich sie provisorisch mit dem Heck verklebte. Nach dem Bohren entfernte ich sie und schnitt M1,6-Gewinde ins zwischendurch verspachtelte und verschliffene Heck.
Die Wartungsöffnung (?) mit Öleinfüllstutzen (?) entstand. Zur Größenorientierung, die Außengewinde sind M3, die Innengewinde M1.
Die Trägerplatten und die Wartungsöffnung wurden angeschraubt und verklebt. In die untere Platte klebte ich zudem Gewindestangenabschnitte M1,6.
Dann baute ich die obere Trägerplatte für Anbauteile. Zur Stabilisierung habe ich die Platten verzahnt. Die Einzelteile:
Den Halter für den oberen Lenker baute ich aus Messing nach. Da eine maßstäbliche Verriegelung zu instabil ausfallen würde, löste ich es über eine simple Federstahlarretierung. Der Federstahldraht wird in einem Messingröhrchen fixiert, das im Knick des Halters verlötet ist. Das vereinfacht die Handhabung am Modell deutlich. Einfach durch eindrücken des Oberlenkers einrasten, durch ziehen ausrasten.
Die Einzelteile:
Alles Zusammengelötet:
Hier sieht man schön das einfache Funktionsprinzip mit dem Federstahldraht.
Am Heck verschraubt:
Daraufhin baute ich die zusätzlichen Hydraulikzylinder des Heckkrafthebers mit Anschlüssen nach. Die Zylinder entstanden aus Rund-Alu auf der Drehbank. Die Silberstahlstangen wurden mit Messing-U-Profil verlötet. Die Hydraulikanschlüsse lötete ich aus Messingresten zusammen, Hydraulikleitungsimitate werden nach dem Lackieren ein geklebt.
Weiter ging’s mit dem Bau der Lagerung der Hydraulikzylinder an den Hebeln des Heckkrafthebers. Die Herstellung der 0,8mm dicken Messingscheiben mit 2mm-Bohrung auf der Drehbank war eine kleine Herausforderung.
Zum Schluss baute ich den Oberlenker. Die Gelenkköpfe aus Alu haben zu große Köpfe für den Maßstab (9mm Durchmesser, ich benötige 7mm). Also bearbeitete ich sie. Die Köpfe feilte ich kleiner und den Aufnahmearm für die Gewindestange drehte ich auf 3mm ab.
Dann bekamen die Gelenkköpfe noch einen Kragen mittels Stabilit Express verpasst und wurden vorbildgetreu zu gefeilt.
Die Hydraulikzylinderattrappen und der Oberlenker wurden verschraubt.
Und so sieht das Heck derzeit aus:
Als nächstes widme ich mich der unteren Anbauplatte, der Zapfwellenlagerung und den vielen weiteren Details.
Vielen Dank für eure Kommentare
Die Präzision, mit der ich versuche zu bauen, kommt nicht von ungefähr. Mein erstes Eigenbaumodell war von anfang an nicht so genau gebaut, da habe ich alles noch lockerer gesehen mit den genauen Maßen. Es hat sich aber während des Baues herausgestellt, dass je ungenauer der Bau ist, alle weiteren Bauschritte deswegen weitere Ungenauigkeiten nach sich ziehen und viele Kompromisse nötig machen. Letztendlich müsste ich also viel zusätzliche Arbeit und Herumtrixerei investieren um nah am Original zu bleiben.
Und drei Wochen (langweiliges) feilen auf 1/10 mm genau in der Ausbildung haben eben doch Spuren hinterlassen.
Das Heck, Teil 1, der grobe Rohbau
Hallo Zusammen,
weiter ging es mit dem Heck.
Nach mehreren Fehlversuchen entstand der obere Bereich aus Stabilitätsgründen (Krafteinwirkung der Hebel) aus einem massiven Alu-Block. Nach unten verlängerte ich den Block mit verschiedenen Profilen.
Zuerst entstand das massive Teil durch fleißiges sägen, bohren und feilen.
Mit der Heckblende aus Alu-U-Profil:
Oberteil und Blende verschraubte ich, den unteren Bereich schloss ich mit Alu-Winkeln ab und die Wangen wurden mit massivem Messing verstärkt. Dort wird das Heck über Abstandsprofile mit den Seitenteilen des Rahmens verschraubt.
Der fertige Rohbau nach dem Feilen der Schrägen.
Als nächste entstanden Mitnehmer aus Stahlrohr mit Innensechskant.
Die beiden oberen M2- Senkschrauben im Heckblock halten die Lagerung aus Messing-Rohr in dem die Mitnehmer der Kraftheberhebel sitzen. Somit kann ich bei Verschleiß die Messingrohre leicht auswechseln.
Die Hebelteile entstanden:
Verlötet:
Provisorische zusammengesetzt: passt
Dann baute ich die seitlichen Abstandhalter aus entsprechend zu gefeilten Flach-Alu. Die Teile verklebte ich an den Seiten und verschraubte sie zusätzlich bis zur Durchhärtung des Klebers.
Das Heck wie es jetzt aussieht.
Nebenbei: Der Anlenkhebel ist gut versteckt, das wollte ich unbedingt erreichen.
Das war eine wirklich überraschend schwierige Geburt.
Als nächstes mache ich mich an meine Lieblingsbeschäftigung: Spachteln und schleifen.
Und dann geht’s endlich mit dem Bau der vielen Details weiter, darauf freue ich mich jetzt tierisch. Das Heck hat da ja einiges für mich zu bieten.
Video zur Lenkung
Der Funktionstest. Genau justiert wird alles bei der Endmontage nach der Lackierung.
[video=youtube_share;ovWowVaaeBs]
Anlenkung der Achsen, Teil 2, Vorderachse
Hallo Zusammen,
ich brauchte sieben Versuch bis ich endlich den Dreh raus hatte wie ich die Ansteuerung durch die Hydraulikzylinderattrappen hin bekomme.
Das Ergebnis sieht einfach aus, aber was es mir so schwierig machte war:
Die Hydraulikzylinderattrappen durften keine seitlichen Bewegungen vollführen und sich auch nicht um sich selbst drehen weil sonst die „Hydraulikanschlüsse“ mit drehen. Dabei müssen sie am Servohebel sich nach vorn und hinten mit bewegen und nach oben und unten. Am Anlenkhebel der Lenkschenkel laufen genau die entgegengesetzten Bewegungen ab, also musste eine schwimmende Lagerung her und das Ganze bei engsten Platzverhältnissen.
Die ursprünglich angedachte platzsparende liegende Befestigung des Lenkservos gab ich schnell auf. Das Servo muss mit der Pendelachse pendeln können. Also lötete ich an die Achslagerung einen stabilen Servohalter an und verschraubte ihn zusätzlich.
Das Servo begrenzt gleichzeitig den Pendelausschlag.
Die Hydraulikzylinderattrappen und die Lenkgestänge entstanden auf die gleiche Weiße wie bei der Hinterachse allerdings mit einem Unterschied.
Die Augenschrauben wurden etwas schräg eingelötet um das Spiel im Gestänge zu minimieren. Dadurch laufen die Befestigungsschrauben senkrecht durch die Augen. An der Hinterachse ist das egal weil das Gestänge nur der Show dient und keine Kräfte übertragen werden.
Dann baute ich den zentralen Halter mit 0,8mm-Federstahlbügel für die Führung der Zylinderhülsen und die beiden Halter für die Zylinder.
Ich habe beim Bau darauf geachtet dass das komplette Vorderachsaggregat in einem Stück aus- bzw. eingebaut werden kann, wenn man die Drehachse heraus drückt.
Und so sieht es von unten aus:
Ein kurzes Video dazu:
[video=youtube_share;ArZaMO2Z5io]
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Ich klebte die „Hydraulikleitungen“ an und baute die Vorderachse in den Rahmen.
Der Drehbereich der Vorderachse sollte reichen.
Ein Funktionstest folgt im nachfolgenden extra Beitrag, weil sich nur 1 Video je Beitrag einbinden lässt.
Eigentlich sieht alles ganz einfach aus, aber die schwimmende Lagerung, die sehr beengten Platzverhältnisse und dass man von außen von der Führung möglichst nichts erkennen soll, haben das sehr aufwendig gemacht. Endlich kann ich das Thema ad acta legen.
Nachdem die nächste Zeit Modellbau etwas in den Hintergrund treten muss, plane ich zunächst das Heck fertig und mache mir Gedanken/Pläne zum Antriebsstrang mit meinem absoluten Lieblingsmotor, einen Faulhaber 2657W012CR mit 46W Abgabeleistung.
Danke euch, freut mich dass es gefällt drink2
Zitat von GetreideTobi;325461...Für den Bau der Vorderachslenkung wünsche ich dir viel Erfolg und gutes Gelingen...
Einen extra Dank dafür an Dich, Tobias. Inzwischen bin ich bei der 8. Version angelangt und hoffe dass ich es diesmal hin bekomme sonst
Anlenkung der Achsen, Teil 1, Hinterachse
Hallo Miteinander,
weiter ging es mit der Anlenkung der Hinterachse.
Die Anlenkstangen entstanden aus einer Silberstahlwelle und Augenschrauben. Die Wellenenden bohrte ich auf, passte die Augenschrauben an und verlötete beide miteinander.
Zum Vergleich mit einem 2mm-Gelenkkopf.
Zum Schluss klebte ich Muffen, die ich mir aus Alu drehte, auf die Enden der Lenkstangen. Nebenbei stabilisieren sie die aufgebohrten Enden der Wellen. Lenkköpfe und Stange werden dort beim Original miteinander verschraubt.
Dann drehte ich mir aus Alu-Rundmaterial Hydraulikzylinderattrappen, bohrte sie auf und ergänzte sie mit „Hydraulikanschlüssen“.
Der Halter der Zylinder entstand. Ich verklebte und verschraubte ihn mit der Achsgehäuserückwand.
Das Lenkservo (150Ncm) verschraubte ich an der linken Rahmenseite und stellte das Lenkgestänge her, das später von den Reifen, den Kotflügeln und den Auftritten verdeckt sein wird. Es ging verdammt eng zu und ich kämpfte um jeden Millimeter Platz.
Schlussendlich schraubte ich die Hydraulikzylinderattrappen an und so sieht das dann jetzt aus.
Und noch eins mit Rädern.
Ein kleiner Funktionstest:
[video=youtube_share;ilqDyMlaG_I]
Das war’s mal wieder. Die Vorderachslenkung befindet sich im Bau, dauert aber noch etwas. Die Umsetzung gestaltet sich enorm schwieriger wie bei der Hinterachse.
Hans und Klaus, vielen Dank euch beiden drink2
hans
Ich bin an der Umsetzung der Lenkungsmechanik. Sie wird über Hydraulikzylinderattrappen realisiert. Das ist vor allem an der pendelnden Vorderachse sehr aufwendig, weil ich die Anlenkstangen mechanisch durch die Zylinderattrappen führe. Es soll so realistisch wie möglich aussehen. Ich denke Anfang März gibt’s hier wieder ein Update mit vielen Bildern, dann sollte die Lenkmechanik funktionieren.
Zum Bulldogkini und dem Giganten habe ich bei meinen vielen Recherchen einiges mitbekommen. Ich denke der Hauptstreitpunkt ist, dass der Profi Gigant nicht bei Schlüter gefertigt wurde sondern offensichtlich aus Teilen eines Profi-Trac 3500 und viel Eigenkonstruktion. Deshalb sehen viele darin keinen Schlüter. Da werden die Meinungen immer auseinander gehen. Nichts desto trotz habe auch ich großen Respekt vor der Leistung einen solchen Giganten zu bauen.
Ich persönlich finde es aber schade, wenn dafür tatsächlich ein seltener Profi-Trac 3500 „geopfert“ wurde, anstatt diesen zu restaurieren.