Posts by fendtralf

    Deinen letzten Satz kann ich leider nicht nachvollziehen. Klar, es ist ein Hobby. Aber wenn ich ein Hobby betreibe, ist Wertstabilität für mich kein Kriterium. Ein Hobby betreibe ich, um mir eine Freude zu bereiten. Ich habe mir noch nie ein Modell unter dem Gesichtspunkt seines Wertes gekauft. Generell, abgesehen von Modellen aus meiner Anfangszeit und einigen Fehlkäufen, habe ich so gut wie kein Modell wieder verkauft. Die Originalverpackungen werden bei mir sofort entsorgt, da die Modelle in Vitrinen stehen und die Verpackungen für mich nur Ballast sind. Und wenn mein Sohn meine fast 2000 Modelle später in einem Container entsorgt, ist mir das auch egal. Ich habe dann zu Lebzeiten Freude an ihnen gehabt. Die Nachwelt interessiert mich nicht.

    Deine ganzen Argumente sind ja alle gut und schön und decken sich größtenteils mit meinen, doch stimme ich Christian zu, dass die Hersteller den Markt genau beobachten und ihre Preise ausreizen. Und die lassen sich dann nur noch teilweise betriebswirtschaftlich begründen. Da kommt dann das Thema Angebot und Nachfrage ins Spiel, natürlich ebenfalls eine betriebswirtschaftliche Komponente. Ich bin fest der Überzeugung, dass die Modelle auch preiswerter anbietbar sind. Aber Mathematik kann man ja sowieso hinbiegen wie man will. Das habe ich im Rahmen meines Studiums gelernt.

    Ich bin gespannt, wie weit die Hersteller dieses Spielchen noch treiben und wie lange es noch Sammler gibt, die da mitmachen. Leider gehöre ich teilweise auch dazu. Aber auch als absoluter Fendt Fan habe ich die Agrarfox Fendt Farmer Modelle für 180 Euro nicht gekauft. Da hört dann der Spaß doch auf, Detaillierung und Limitierung hin oder her.

    Jeder muss halt wissen, welches Budget er für dieses Hobby noch einplant.

    Viele Grüße

    Ralf

    Moin zusammen,

    teilweise sind die Preise in den letzten Jahren wirklich immens angestiegen.

    Zwei Beispiele:

    Ich habe gerade mal in meinen Übersichten geschaut, was der Weise MB-trac 1000 in silberdistel 2016 gekostet hat. Da habe ich 59,90 Euro bezahlt. Und Weise Modelle gibt es so gut wie gar nicht preisreduziert. Das war der normale Preis. Den habe ich seinerzeit bei Modelle-Spielwaren von Jango gekauft.

    Heute soll das gleiche Modell als Typ 1100 99,90 Euro kosten. Das sind 40 Euro mehr. Die einzige Änderung ist die Typenänderung von 1000 auf 1100. Oder der 1100er mit Pflegebereifung in silberdistel. Der hat 2011 54,90 Euro gekostet. Heute soll er 109,90 Euro kosten. Die einzige Änderung ist die Lackierung vom silberdistel- zum normalen grün. Das ist ein Unterschied von 55 Euro. Die neue Version ist damit mehr als doppelt so teuer.

    Betrachtet man die Modelle selbst, ist eigentlich kein Cent mehr berechtigt, da nur eine vorhandene Form mit variierter Lackierung, Bereifung und Typenbezeichnung genutzt wurde. All das war vorhanden und musste nicht neu entwickelt und produziert werden.

    Die Mehrkosten basieren also nur auf den gestiegenen Materialkosten und den ganzen Kosten rundherum wie Löhne, Fracht, Zölle, Steuern etc.. Und man benennt die Modell mal kurz als Limited Edition (1000 Stück), was aber Schwachsinn ist, da die neu aufgelegten Fendt Modelle unlimitiert sind und in der gleichen Preislage liegen (99,90 Euro). Das ist insofern nur ein Marketing Trick.

    Das ist echt ein Wahnsinn!

    Früher hätte ich die beiden Weise Modelle, die jetzt neu herauskommen, sofort bestellt. Heute muss ich mir dreimal überlegen, ob ich die 209 Euro ausgebe, denn hier geht es letztendlich nur um Modellvarianten. Ein Entscheidung steht noch nicht fest.

    Die beiden Modelle sind nur ein Beispiel dafür, wie ich meine Sammlung zukünftig erweitern werde.

    Vieler Grüße

    Ralf

    Moin zusammen,

    nach 5 Monaten Wartezeit (Bestelldatum 13.11.25) ist heute endlich der New Holland T7.225 Blue Power eingetroffen. Neuer Warterekord! Damit ist ein weiteres CNH Quartett komplett. Den NH Dynamic Blue, den Steyr Impuls und den Case Puma 185 hatte ich mir schon auf der Agritechnica besorgt. Das ist jetzt schon mein 7. Quartett. Bei einigen sind es auch Quintette, weil der NH dann auch noch in terracotta dabei ist. Bei anderen nur Trios, da die Blue Power Version ja nicht immer produziert wird (siehe z.B. aktuellen NH T5). Als Fendt-Fan hätte ich das nie gedacht, aber CNH hat sich designtechnisch echt rausgemacht. Jetzt bin ich bei 57 Stück angekommen. Einige gehen für mich aber nach wie vor nicht (Case Magnum, NH T8 und größer).

    Viele Grüße

    Ralf

    Moin Theo,

    gerade im Hinblick auf viele steigende Kosten, wohin man schaut, versuche ich auch dieses Jahr, meine Käufe zu reduzieren. Generell kaufe ich mir auch, was mir gefällt, aber ich habe mein Portfolio reduziert: Nur noch Schlepper bis 500 PS, vornehmlich Youngtimer. Ansonsten nur Anhänger und Pressen. Also seit Jahren schon keine Drescher und andere Selbstfahrer mehr. Eigentlich keine Anbaugeräte mehr, schon gar keine für die Dreipunktaufnahme. Zudem sammle ich jetzt seit 35 Jahren. Da sind keine Altwünsche mehr offen. Was die Preise betrifft, zahle ich über 100 Euro nur für Fendt. Ausnahmen gibt es natürlich immer, wie z.B die vier großen CNHs, die mir sehr gut gefallen. Aber generell sind 100 Euro bei mir die Schallmauer. Ich glaube, dass man heute einfach nicht mehr wie in den 90er/2000er Jahren alles kaufen kann. Zum einen hat sich die Anzahl der Hersteller vervielfältigt und auch die Menge an Modellen hat im Gegensatz zu damals vehement zugenommen. Ohne einen gewissen Schwerpunkt geht man heute pleite.

    Was die Anzahl der Sammler angeht habe ich den Eindruck, dass doch viele andere Medien bevorzugen. Aber generell sehe ich das auch so wie Du. Man müsste die Admins mal fragen, wieviele User sich im letzten Jahr angemeldet haben. Ich vermisse viele User aus den letzten Jahren. Bin seit 2009 hier im Forum.

    Viele Grüße an die Küste!

    Ralf

    Moin Sven,

    schöne Aufwertungen der Tim Toys Fliegl Anhänger! Es müssen nicht immer die Hochpreismodelle, die hier gezeigt werden. Auch solche preisgünstigen Modelle haben ihren Charme, insbesondere wenn man sie mir kleinen Details aufwertet.

    Viele Grüße

    Ralf

    Moin zusammen,

    Joskin hat wohl bei Claas gelernt. Ich habe die Mulde nur in der Original Lackierung, weil die am schönsten ist. Ich finde, zu einer Sonderlackierung gehört dann auch der passende Schlepper. Hinter einem Lamborghini sieht die weiße Mulde bestimmt gut aus.

    Viele Grüße

    Ralf

    Moin Theo,

    vor der Frage stand ich damals auch. Das war ein ziemlicher Fummelkram. Würde ich heute nicht mehr machen. Ich wollte erst noch eine Krampe-Version lackieren, aber den gibt es ja gottseidank von UH.

    Letztendlich ist ja nur der Schuitemaker uni lackiert. Bei allen anderen Herstellern steht man vor dem gleichen Problem. Ich weiß gar nicht mehr genau, wie ich da vorgegangen bin. Ich meine aber, zunächst die Felder lackiert, sie dann abgeklebt und dann den restlichen Aufbau lackiert zu haben. Es ist ja leichter, die Felder als den Aufbau abzukleben. Die zuerst abgeklebte Farbe hatte damals nicht gelitten. Positiv ist aber, dass man das Chassis so leicht vom Aufbau abschrauben kann. Und auch die Felgen sind leicht von den Reifen zu entfernen.

    Aber das ist schon sooo lange her. Das muss Mitte der 2000er gewesen sein.

    Klar werden jetzt einige sagen, dass sich die Aufbauten und Chassis der genannten HTWs unterscheiden, doch macht mir das nichts aus. Ein Bergmann sieht heutzutage auch ganz anders aus als vor Jahren. Heute sind die Felder silber. Und die Form hat sich auch geändert. Aber so geanu nehme ich das nicht. Ich wollte HTWs der genannten Hersteller haben und habe sie jetzt seit vielen Jahren.

    Diese Kritik wurde ja auch am Krampe von UH geäußert. Er habe nicht das aktuelle Krampe Chassis. Das fällt aber nur jemandem auf, der das Modell in 1:1 kennt. Auch hier geht es mir um die Farbgebung des Modells. Ich finde es total schick, wenn die 4 UH Tandem-Versionen von Kaweco, der Krampe und der Schuitemaker nebeneinander stehen.

    Viele Grüße

    Ralf

    Moin Theo,

    der Siku Kipper sieht jetzt um einiges besser aus. Er ist eigentlich ja ein Beispiel für die Plastiklastigkeit der letzten Siku Anhänger. Deshalb finde ich das Modell nicht gerade toll, genauso wie den Strautmann Streuer und den Claas Cargo Ladewagen. Zudem sind es alles Tridem Anhänger, die mir schon zu groß sind. Aber mit Deiner Arbeit hast Du bewiesen, dass man auch aus diesen Plastikbombern noch was machen kann. Bei mir steht er als Original in der Vitrine.

    Ich habe vor Jahren den Joskin Tandem HTW umlackiert. Neben zwei original Joskins habe ich ihn als Versionen von Bergmann, Tebbe, Schuitemaker, Strautmann, Vicon, Veenhuis, Kaweco orange und Kaweco grün.

    Viele Grüße

    Ralf

    Moin zusammen,

    schade, den Siloverteiler hätte ich auch gerne. Aber ohne Siku-Kupplung keine Chance. Der Trend hält bei mir weiter an, dass keine Anbaugeräte mehr in die Sammlung kommen. Den Fummelkram mit den Dreipunktkupplungen tue ich mir nicht an.

    Viele Grüße

    Ralf

    Moin zusammen,

    ich sammle dieses Jahr seit 35 Jahren und vor allem Fendt von Anfang an, habe mittlerweile 350 Stück. Das eine oder andere Sondermodell habe ich auch nicht. Bei den regulären Serienmodellen aller Hersteller kann ich aber sagen, dass ich da mit Fendt so gut wie komplett bin. Mir fällt gerade nur die letzte 1100er Raupe von USK ein, die mir fehlt. Und ich habe keine Control Schlepper. An Sondermodellen fehlen mir insbesondere viele der 700er, 930er und 936er von Siku. Sondermodelle waren nie ein großes Thema bei mir. Auch wenn ich wohl mehr Fendts in den Vitrinen habe, sind bei Dir bestimmt einige seltene Modelle dabei, die ich nicht habe. Ich finde es gut, wenn jede Sammlung seinen individuellen Schwerpunkt hat. Fendt zu sammeln ist aber auf jeden Fall immer gut ^^!

    A prospros Spielzeughändler, das ist sowieso ein aussterbendes Gewerbe. Wenn ich an meinen alten Händler denke, der auch mal Vedes Fachgeschäft war, werde ich traurig. Damals gab es auch nur Siku, aber eine ganze Regalwand mit allen erhältlichen Modellen. Wenn man Glück hatte, war da auch mal eine Farbvariante dazwischen (Fendt Xylon in Fendt grün und nicht in karibikblau). Seit ein paar Jahren gibt es nur noch einen Bruchteil der erwerbbaren Modelle und seit 2 Jahren nur noch die aktuellen Neuheiten. Das gilt aber auch für die anderen Siku Formate und Produkte.

    Unser lokaler Fendt Händler, die Raiffeisen HaGe, war auch keine große Quelle. Da musste man auch bestellen.

    An Britains kam man so gut wie gar nicht ran und wenn, dann nur über Bestellungen, die dann mit viel Glück auch durchgingen.

    Die jungen Sammler wissen gar nicht, wie gut sie es haben mit den ganzen Online Händlern im In- und Ausland sowie Quellen wie ebay und Co.. Heute ist Sammeln ein Kinderspiel, wenn man das nötige Kleingeld hat. Es stellt sich nicht mehr die Frage, ob ein Modell in 1:32, sondern nur, wann es rauskommt und von welchem Hersteller. Deshalb reagiere ich auch immer ganz allergisch über die Bemängelung von Fehlern. Ich verweise immer wieder gerne auf den Fiatagri 180-90 und den Ford 8830 von Siku. Das war eine ganz andere Welt als die Modelle von ROS oder UH. Natürlich kosten diese auch ein wenig mehr und deshalb darf und muss man mehr von ihnen erwarten, aber vor 35 Jahren war man froh, dass es diese Siku Modelle zu kaufen gab.

    Viele Grüße

    Ralf

    Moin Martin,

    heißt die Messe wirklich Bulldog Messe? Der Begriff ist doch eigentlich auf Süddeutschland beschränkt. Für mich gibt es Bulldogs nur von Lanz. Fendt, Schlüter oder Eicher sind für mich keine Bulldogs, obwohl sie auch aus dem Süden kommen. Hier in Nordeutschland sind das Schlepper, Traktoren oder Trecker.

    Viele Grüße

    Ralf

    Moin Christian,

    das stört mich an Britains auch. Mir fehlt bei denen eine durchgehende Qualität. Einige Modelle sind echt super, andere dagegen völlig daneben. Ich habe deshalb schon viele Modelle, gerade aus den 90er Jahren, wieder abgestoßen. Anders als bei anderen Anbietern entscheide ich mittlerweile erst, wenn "richtige" Fotos vorhanden sind, ob ich ein Modell kaufe. Allein anhand der Katalogbilder nicht mehr.

    Was mich auch an Britains stört, sind die vorderen Kotflügel und zumindest bei den John Deere Modellen die sehr plastikartigen Frontgewichte.

    Trotzdem werde ich mir den 6M wohl holen. Alternativ bekommt man ihn ja nur von Ertl und das ist letztendlich fast das gleiche Modell.

    Viele Grüße

    Ralf

    Moin zusammen,

    hat jemand den Valtra 8950 Limited Edition? In den 90er Jahren gab es das Modell schon mal. Auch in blau mit Ballonreifen. Ich habe fast alle Britains Modelle aus dieser Zeit mittlerweile wieder verkauft. Nur der auch nicht gerade schöne Fendt 615 LSA ist geblieben. Der besagte Valtra wurde nach einer Kundenumfrage wieder aufgelegt. Meine Frage ist, ob das Modell (bis auf die Heckhydraulik) identisch wieder aufgelegt worden ist oder ob man sich am Standard der anderen aktuellen Britains Modelle orientiert hat, auch wenn die immer noch sehr viel Plastik enthalten. Der Fahrer stammt auf jeden Fall noch aus den 90er Jahren. Dass der überhaupt noch fahren darf8o.

    Viele Grüße

    Ralf