Deinen letzten Satz kann ich leider nicht nachvollziehen. Klar, es ist ein Hobby. Aber wenn ich ein Hobby betreibe, ist Wertstabilität für mich kein Kriterium. Ein Hobby betreibe ich, um mir eine Freude zu bereiten. Ich habe mir noch nie ein Modell unter dem Gesichtspunkt seines Wertes gekauft. Generell, abgesehen von Modellen aus meiner Anfangszeit und einigen Fehlkäufen, habe ich so gut wie kein Modell wieder verkauft. Die Originalverpackungen werden bei mir sofort entsorgt, da die Modelle in Vitrinen stehen und die Verpackungen für mich nur Ballast sind. Und wenn mein Sohn meine fast 2000 Modelle später in einem Container entsorgt, ist mir das auch egal. Ich habe dann zu Lebzeiten Freude an ihnen gehabt. Die Nachwelt interessiert mich nicht.
Deine ganzen Argumente sind ja alle gut und schön und decken sich größtenteils mit meinen, doch stimme ich Christian zu, dass die Hersteller den Markt genau beobachten und ihre Preise ausreizen. Und die lassen sich dann nur noch teilweise betriebswirtschaftlich begründen. Da kommt dann das Thema Angebot und Nachfrage ins Spiel, natürlich ebenfalls eine betriebswirtschaftliche Komponente. Ich bin fest der Überzeugung, dass die Modelle auch preiswerter anbietbar sind. Aber Mathematik kann man ja sowieso hinbiegen wie man will. Das habe ich im Rahmen meines Studiums gelernt.
Ich bin gespannt, wie weit die Hersteller dieses Spielchen noch treiben und wie lange es noch Sammler gibt, die da mitmachen. Leider gehöre ich teilweise auch dazu. Aber auch als absoluter Fendt Fan habe ich die Agrarfox Fendt Farmer Modelle für 180 Euro nicht gekauft. Da hört dann der Spaß doch auf, Detaillierung und Limitierung hin oder her.
Jeder muss halt wissen, welches Budget er für dieses Hobby noch einplant.
Viele Grüße
Ralf