Hallo Leute,
ich wollte mal meinen TW900 von Krampe vorstellen.
Das Modell hat mich echt Nerfen und auch Geld gekostet, leider lief nicht alles so wie ich mir das vorgestellt habe. Dazu aber später mehr! Erstmal gibt es Bilder von der Bauphase, die verlief wirklich gut und auch schnell.
Bis hierher war ich wirklich zufrieden mit dem Baufortschritt!
Dann kam der Lack und damit die Probleme. Das Fahrgestell und die Heckklappe sind auf anhieb sehr gut geworden, nur die Mulde hatte bleiche/weisliche große Stellen im Lack. Komisch, warum auch immer!? Das der Lack nicht in Ordnung war, konnte nicht sein, da ja das Fahrgestell und die Klappe super waren.
Die Klappe ist super geworden:
OK, kein Problem, kann ja vorkommen! Also habe ich die Mulde noch mal angeschliffen, neuen Lack besorgt und erneut lackiert. Als ich die Mulde in den Keller gebracht habe sah noch alles gut aus. Als ich jedoch am nächsten Tag in den Keller bin um mein Werk zu begutachten, bin ich fast vom Glauben gefallen! Die gesamte Lackschicht ist über Nacht völlig spröde geworden und teilweise aufgerissen.
Auf anraten hier im Forum habe ich die ganze Mulde noch mal richtig derbe abgeschliffen , das war vielleicht eine maloche, mit den ganzen Ecken und Kanten, aber gut es nutze ja nichts. Dann habe ich Grundierung besorgt und war richtig guter Dinge das es jetzt was wird. Gesagt getan, die Mulde wurde nun grundiert und wieder in den Keller gebracht. Am nächsten Tag kam dann der übliche Kontrollgang!
Ohne Worte, das muss reichen, sonst werde ich noch aus dem Forum geworfen.
Nun folgten diverse Abbeitzversuche und ich kann sagen, es funktioniert nur Methoxypropanol! Alles andere könnt ihr euch sparen. Leider ist das Zeug nicht billig, aber es nutze ja wieder nichts. Ich habe Tagelang in der Garage gesessen und die Mulde bearbeitet, das war ganz üble Arbeit, aber aufgeben ging jetzt nicht mehr.
Eine Woche später...
Nach drei Sprühdosen Lack und einer Sprühdose Grundierung hatte ich einfach keine Lust mehr und habe Stefan (AeAe) gefragt ob er mir die Mulde lackieren kann und das hat er dann glücklicherweise gemacht! Die Lackierung hat dann letztlich fünf Sprühdosen, zweimal Porto und ein kleines Taschengeld für Stefan gekostet. Da ist dann schon ein schöner Betrag zusammengekommen, aber gut, aufgeben ging nicht mehr!
Stefan hat das Projekt jedenfalls gerettet! Vielen Dank noch mal an dich Stefan!
Hier die Bilder!
Das Ponny passt ganz gut wie ich finde!
Hier ein paar Detailbilder
Jetzt bin ich jedenfalls sehr zufrieden mit dem Kipper! Der ist definitiv ein Highlight in meiner kleinen Sammlung.
Über eure Kommentare freue ich mich wie immer!