LPG Pflanzenproduktion

  • Moin Leute, auch in diesem Thema eine kleine Einführung meinerseits.

    Der Betriebsteil den ich hier vorstelle, setzt vorwiegend auf Fendt Schlepper, aber auch auf Anbaugeräte von Hawe, Kotte Garant und Amazone.

    Demnächst startet auch hier eine kleine Bilderserie mit vielen Neuheiten aus dem Betriebsleben. Lasst euch überraschen ☺️

  • Auch in diesem Betrieb sind wir derweil in der Weizenernte. Wir machen uns die guten Kontakte zu einem Fuhrunternehmen zum Vorteil und nutzen auf weit entfernten Feldern die Unterstützung von LKW um Schlepper einzusparen.

    Als Drescher setzen wir auf unseren Lexion 780 mit Vario 1200 Schneidwerk. Für mich persönlich das schönste Modell eines Mähdreschers.

    Damit auch der 780 richtig Leistung fahren kann, setzen wir auch hier auf einen Überladewagen.

    Wir nutzen einen Hawe ULW 3000, der das ganze Jahr eingesetzt wird, egal ob Dünger, Saat oder auch Getreide und Raps. Gezogen wird der Hawe von unserem Fendt 936 Vario.

    Demnächst gibts auch hier noch etwas Neues, wir hatten einen schönen Vorführer im Einsatz, lasst euch überraschen 👌🏻

  • Moin, hier sind wir mit der Ernte in den finalen Zügen angekommen, deshalb wollte ich euch Bilder von der Abfuhrlogistik nicht vorenthalten.
    Bei uns kommen 2 Feste Gespanne zum Einsatz, der LKW ist auf weiten Strecken nur eine Option.

    Den Anfang macht unser Fendt 820 Vario mit Conow HW 240

    Der Conow hat den Vorteil, das wir mit ihm alles transportieren können, egal ob Gertse, Raps, Weizen, Gras, Mais oder Stroh oder Mist, mit ihm ist alles möglich, wir setzen auf Anhänger mit denen wir alles transportieren können.

    Das zweite Gespann bildet ebenfalls ein Fendt 820 Vario mit 2 HW 180 V4.2.3


    Die beiden 18 Tonner haben schon einiges weggefahren in dieser Saison, passend im Fendt grün ein schönes Gespann.

    Außerdem haben wir uns für Anhänger mit Drehkranz entschieden, damit wir zur Not, falls ein Schlepper mal andere Aufgaben hat, einfach im Wechselzug fahren können.
    Das bedeutet das ein 820 beide Anhänger bewegen kann, also den HW 240 und die HW 180. so steht immer Ladevolumen am Feld und der 936 Vario mit Hawe ULW 3000 ist ja auch noch da wenn es mal knapp werden sollte.


    Ich hoffe das ich wieder schöne Einblicke in meine Erntekette geben konnte und sage bis bald 👋

  • Moin,

    wenn ich die Conow Züge sehe, geht mir das Herz auf. Mit das Beste, was uns die DDR vererbt hat. Und natürlich Drehschemelanhänger! Die Dreiachser kann man ja nicht als Zug zusammenkuppeln. Insofern frage ich mich nach der Effizienz dieser Anhänger. Bei uns wurden die früher oft hinter einen Unimog oder eine kurze LKW-Zugmaschine mit Aufbau gehängt, um die höchstmögliche Gewichts- und Längenausnutzung zu gewährleisten. Heutzutage sieht mam die Dreiachser bei uns gar nicht mehr, nur noch Züge oder ganz selten mal Mulden. Die 18 Tonner Züge beherrschen aber das Bild bei der Rüben-, Getreide-, Raps- und Kartoffelernte.

    Interessant finde ich auch, dass sowohl Conow als auch Sieversdorfer ähnliche Anhänger auf Basis der alten DDR-Anhänger herstellen. Auf unserer Tarmstedter Ausstellung konnte ich beide Hersteller anschauen. Man könnte auch die Herstellernamen auf den Anhängern austauschen. Ich hatte dazu auch ein interessantes Gespräch mit dem Sieversdorfer Vertriebler.

    Aber wieder tolle Fotos!!!!

    Viele Grüße

    Ralf

  • Auch hier gefallen mir die Bilder sehr gut👍🏼 Man merkt einfach, dass du Spaß dran hast dir Betriebe zusammenzustellen.
    Bzgl. Der Dreiachser, ich denke das hängt auch viel mit dem zulässigen Gewicht des Gespanns zusammen.
    Ich würde einen „Standart Zweichser“ jetzt mal mit knapp 20m^3 Ladevolumen und vier Tonnen Leergewicht rechnen. Wenn ich Weizen mit gut gemeinten 700kg/m^3 lade, wiegen meine beiden Anhänger 36 Tonnen. Von mir aus auch 2 Tonnen weniger, weil ich nicht jede Ecke ausnutzen kann. Da bleibt dann gar nichtmehr so viel für den Schlepper über.
    Bei einem Dreiachser, der theoretisch ja „nur“ 24 Tonnen haben darf, bin ich da etwas flexibler.

  • Moin Tobi,

    wie bereits geschrieben, sind 18 Tonner Züge bei uns (nördliches Niedersachsen, aber auch Schleswig-Holstein) Standard. Davor laufen Schlepper der Kategorie Fendt 724 Vario oder John Deere 6R155. Unser örtlicher Lohner hat allein vier dieser Züge im Einsatz. Den Dreiachser hat er 2004 weggegeben, zusammen mit der Mercedes-Benz Zugmaschine. Des weiteren laufen noch viele andere solcher Züge in der Gegend. Ohne die Gewichte nachzurechnen muss das Gesamtgewicht dieser Züge inklusive Schlepper aber passen. Sonst wären sie kein Standard. Im Flachland kommt man mit den Zügen ja auch gut klar. In Süddeutschland sieht das wahrscheinlich anders aus. Bei uns läuft die Getreideernte gerade richtig gut wegen des Wetters. Da stehen die Züge kaum still. Keine Straße ohne sie. Tandemachs 18 Tonner sieht man gar nicht.

    Viele Grüße

    Ralf

  • Auch hier gefallen mir die Bilder sehr gut👍🏼 Man merkt einfach, dass du Spaß dran hast dir Betriebe zusammenzustellen.
    Bzgl. Der Dreiachser, ich denke das hängt auch viel mit dem zulässigen Gewicht des Gespanns zusammen.
    Ich würde einen „Standart Zweichser“ jetzt mal mit knapp 20m^3 Ladevolumen und vier Tonnen Leergewicht rechnen. Wenn ich Weizen mit gut gemeinten 700kg/m^3 lade, wiegen meine beiden Anhänger 36 Tonnen. Von mir aus auch 2 Tonnen weniger, weil ich nicht jede Ecke ausnutzen kann. Da bleibt dann gar nichtmehr so viel für den Schlepper über.
    Bei einem Dreiachser, der theoretisch ja „nur“ 24 Tonnen haben darf, bin ich da etwas flexibler.

    Ohja das stimmt, da hab ich richtig Lust drauf zur Zeit, so kann ich das ganze auch spezialisieren. Das quer Beet ist nun vorbei, jeder Fuhrpark hat feste Geräte.

    Beim Bekannten fahren die auch mit 3 3 Achs Drehschemel und 3 Krampe BB 790

  • Süddeutschland sieht das wahrscheinlich anders aus. Bei uns läuft die Getreideernte gerade richtig gut wegen des Wetters. Da stehen die Züge kaum still. Keine Straße ohne sie. Tandemachs 18 Tonner sieht man gar nicht.

    Bei uns sieht man ebenfalls kaum noch 3 Achs Drehschemmelanhänger. Bei uns ist irgendwie alles dabei, Tandemanhänger bis 24 to, 18 Tonner Züge, 8 to Züger, die verschwinden aber nach und nach und teilweise auch 24 to tandem plus 8 to Anhänger oder 18 to plus 8 to Gespanne. Und öfters auch 1x 18 to Kipper solo. Nur Tridem sieht man hier sehr vereinzelt bis gar nicht, genauso wie Agro Trucks

    Mfg Markus

    Wo John Deere nicht mehr kann,fängt Fendt erst an.

  • Moin, nachdem die LU Saal GmbH bei uns Stroh gepresst hat, sind wir aktuell mit der Bergung des Strohs für den Winter im Einsatz.

    Zum Einsatz kommt dabei unser neuer Fendt 724 Vario mit einem Kröger PWO 24 Ballenwagen

    An dem Wagen hat uns überzeugt, das man die Ballen nicht mehr zusätzlich sichern muss und man alle schön hydraulisch bedienen kann. Wir lagern das Stroh in unseren Bergeraum aus DDR Zeiten ein.

    Der Wagen ist durch die Lenkachse extrem wendig und das abladen kann zügig beginnen.

    Im Bergeraum wird erstmal das ganze Häckselstroh gelagert, das normale Stroh wird dann draußen in eine Miete gestapelt und abgedeckt damit es nicht nass wird.
    Nach der Strohbergung geht es mit Gülle, Mist und Kalk streuen weiter, also seid gespannt.

    Mir gefällt der Kröger super, vor allem das meine 24 Ballen auch noch Platz finden ist eine super Sache 😇

  • Nachdem wir das Stroh von den Feldern geborgen haben, wird es Zeit die Lücke mit Nährstoffen zu schließen. Hier oben bei uns wird das so gemacht, wenn man Stroh abfährt wird Gülle oder Mist ausgebracht.

    Das erledigt bei uns ein neuer (einer der letzten gebauten 828) Fendt 828 Vario mit einem Tebbe HS 240 Miststreuer.

    Der Mist kommt von den Tieren die wir im Unternehmen angesiedelt haben. Geladen wird mit einem JCB 435 Agri und einer Hochkippschaufel.

    Der Tebbe kann multifunktional eingesetzt werden, für Kalk, Mist, Gärreste und vieles mehr.
    Er hat uns durch die robuste Bauweise und Langlebigkeit überzeugt.
    Mit 850er Bereifung ist er auch sehr Bodenschonend unterwegs und passt bestens zum 828 der mit 900er Reifen unterwegs ist.

    Kalk haben wir mit dem Tebbe auch ausgebracht, Kalk streut man um den PH Wert des Bodens anzuheben. Optimal ist ein PH Wert zwischen 6,0 und 6,5.


    Der Tebbe ist zudem mit einer Grenzstreueinrichtung ausgestattet. So streut man nicht auf die Straße oder benachbarte Felder.

    Ich hoffe ich konnte euch wieder etwas mitnehmen.

  • Guten Morgen

    Wieder alles sehr schön und lehrreich! :thumbup:Vielen Dank:!:

    Zudem hast Du mich mit Deinen Bildern motiviert, mich demnächst wieder um meinen nicht ganz optimal verarbeiteten TEBBE-Streuer zu kümmern. Auch dafür herzlichen Dank!

    Gruss Polä

  • Moin, Ernte durch bis auf den Mais. Kalk und Mist sind gestreut - jetzt wird es Zeit sich um die Gülleausbringung zu kümmern.

    Wir setzen dabei auf Technik von Kotte Garant. Der Fendt 828 Vario ist mit einem Kotte TV 18000 & Bomech 15 m Schleppschuhverteiler im Einsatz.

    Mit seiner 900er Bereifung ist der Fendt Bodenschonend unterwegs und durch die RDA am Fass schonen wir unsere Felder.

    Durch den Bomech wird die Gülle Bodennah ausgebracht, dadurch ist die Geruchsbelästigung eingedämmt und es gehen keine Nährstoffe in die Umgebung verloren.

    Damit der 828 nicht immer selber zum Hof fahren muss, setzen wir noch einen Fendt 820 Vario mit Kotte TAV 26 Zubringer ein.

    Durch 2 Andocktrichter kann der 828 direkt aus dem Zubringer saugen ohne das ein Container benötigt wird, leider bleiben immer 6 m3 im Zubringer, die kann der 828 aber beim zweiten Mal absaugen. Einen Container setzen wir bei 2 Zubringer ein.

    Hier ist der Absaugvorgang zu sehen, feine Sache auf jeden Fall. Wir setzen Gülle zur Nährstoffzufuhr und zur Beschleunigung der Strohrotte ein. Gülle wirkt im ersten Jahr 90 % und im zweiten 10%. Bei Dung sieht es etwas anders aus, im ersten Jahr 30% im zweiten 50% und im dritten 20%.

    So können wir die Felder nach und nach eindecken.

    Ich wünsche euch ein schönes Wochenende

  • Wieder sehr schöne Bilder von dir, aber du musst deine Leute besser schulen. Die Zubringer-Fahrer können doch auch 6 m3 weniger ins Fass reinsaugen. Dann kann alles in einem Rutsch rübergesaugt werden und die Zubringer müssen nicht wegen 6 m3 am Feld warten. Was das wieder für Kosten sind. 😂

    Gruß Sven ✌️

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